2. Juli: Heizöl mit drastischen Aufschlägen

2. Juli 2012

LEIPZIG. (UNITI Mediengruppe) Gelegenheit macht Diebe. Oder besser Gewinner! Der wahrhaft rauschartige Zustand an den Rohstoffbörsen vorm Wochenende verschwand schlagartig. Es passierte das, was immer passiert mit unverhofften (und zudem kaum gesicherten) Gewinnen. Da nimmt man gern mal was mit. Dies taten zahlreiche Anleger, so dass sowohl Brent als auch WTI um deutlich mehr als 1 US-Dollar je Barrel nachgaben. Zu deprimierend ist das wirtschaftliche Umfeld, zu unsicher die finanztechnischen Aussichten – Euro-Gipfel hin oder her.

Hierzulande jedoch wurden die Gewinne vom Freitag eingepreist, die es ja bekanntlich in sich hatten. Der Euro trug wenig zur Abmilderung bei, und so ging es deutlich rauf. Für 100 Liter HEL wurde bei Lieferung von 3000-Litern bundesdurchschnittlich und brutto 85,80 Euro gezahlt, das ist 1,31 Euro mehr als am Freitag. Heizöl bleibt damit weiterhin recht teuer, jedoch nicht so kostspielig wie im Rekordjahr 2008. Hier zum Vergleich die Preise am jeweiligen 2. Juli der Vorjahre:

Preis HEL 3.000 Liter am 02.07.2012

85,80 €

Preis HEL 3.000 Liter am 02.07.2011

80,49 €

Preis HEL 3.000 Liter am 02.07.2010

66,97 €

Preis HEL 3.000 Liter am 02.07.2009

55,88 €

Preis HEL 3.000 Liter am 02.07.2008

95,31 €

Preis HEL 3.000 Liter am 02.07.2007

59,64 €

Eine grafische Darstellung der Preisentwicklung für Heizöl EL und Heizöl EL schwefelarm finden Sie hier.